ZHM on 8. November 2021

5 Tipps für effiziente Hausplanung und optimale Kosten-Nutzen-Rechnung

Jeder, der plant ein Haus zu bauen, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit vor der größten Investition seines Lebens. Eine gute und umfassende Planung sowie die Konzentration auf die wichtigsten Entscheidungen helfen die Baukosten auch bei zunehmenden Rohstoffpreisen zu senken und unterstützen ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis. Wir, die Ziegelhaus-Manufaktur, haben hier für Sie die wichtigsten Faktoren zusammengefasst.

Das Grundstück

Bevor es mit dem Hausbau losgehen kann, ist das Grundstück der wichtigste Kostenfaktor, den es zu beachten gilt. Dabei spielen aber nicht nur die Größe und die Quadratmeterpreise eine Rolle, nein, auch die Bebaubarkeit wirkt sich auf die Kosten aus. Hanglagen erfordern eventuell kostspielige Hangsicherungsmaßnahmen. Auch schwierige Zufahrten oder höhere Erschließungskosten durch eine weitere Entfernung zu allgemeiner Infrastruktur können zu höheren Baukosten führen.

Die Größe

Ein weiterer, entscheidender Faktor, um die Baukosten zu senken und das Traumhaus auch leistbar zu machen, liegt in der Größe. Denn durch optimierte Raumplanung gelingt es ganz leicht, sich schnell einige zig tausend Euro zu sparen. Schon eine Raumersparnis von 10 Quadratmetern kann zu einer Kostenersparnis bis zu mehr als 10.000,00 Euro führen. Deshalb macht es Sinn, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welche Räume Sie benötigen und wieviel Budget Sie veranschlagen möchten. Überlegen Sie sich die wichtigsten Faktoren Zeit, Genuss und Geld. Nehmen Sie sich für diesen Schritt genügend Zeit, um die Nutzbarkeit der Räumlichkeiten und deren Verwendung zu überlegen.

Der Keller

Früher wurden Häuser meist ausschließlich mit einem Keller geplant und gebaut. Doch dieser Trend hat sich in den letzten Jahren umgekehrt. Die moderne Haustechnik lässt sich leicht im Erdgeschoss unterbringen und Autos können auch in einem Carport Platz finden. Die Kosten für einen Keller sind nicht zu unterschätzen, können diese doch einen nicht unwesentlichen Teil Rohbaukosten ausmachen. Eine Ausnahme bei der Baukostensenkung ist die Hanglage. Sollten Sie ein Hanglagen-Grundstück besitzen, kann der Kellerbau weitere Hangsicherungen überflüssig machen und so Kosten sparen. Wägen Sie auch hier den Nutzen und die Kosten sorgfältig ab. Die Entscheidung muss gründlich überlegt sein, denn eine nachträgliche Unterkellerung ist nicht möglich.

Die Planung für die Zukunft

Möchten Sie Ihr Haus von Anfang an barrierefrei planen und bauen mit breiteren Türen, einem größeren Bad und stufenfreien Eingängen? Dann sollten Sie dies in Ihre Überlegungen miteinbeziehen. Auch wenn dies in der ersten Bauphase zu etwas höheren Kosten führt, so sparen Sie sich später aufwendige und kostspielige Umbaumaßnahmen.

Die euphorische Bauphase

Viele Überlegungen wurden getroffen und der Hausbau ist voll im Gange. Doch jetzt heißt es auf der Hut zu sein. Sehr viele Bauherren werden jetzt euphorisch und können der einen oder anderen Versuchung nicht wiederstehen. Soll es doch noch die italienische Edelfließe für das Bad sein? Sonderwünsche dieser Art können schnell die Ausgaben in die Höhe treiben und nicht selten kommt es vor, dass eine ungenutzte Sauna letztendlich ein klägliches Dasein als Abstellkammer fristet. Hinterfragen Sie Kosten und Nutzen sorgfältig und lassen Sie sich von der Euphorie der Bauphase nicht übermannen.

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